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Rauchmelderpflicht in NRW und Bayern: Merten rät zu mehr Brandschutz

Rauchgase werden bei Bränden häufig unterschätzt. Doch sie breiten sich weitaus schneller als Flammen aus und sind deutlich gefährlicher: 80 bis 90 Prozent aller Brandopfer fallen nicht dem eigentlichen Feuer, sondern dem Rauch zum Opfer. Die meisten Bundesländer haben diese Gefahr erkannt, nun auch Bayern und Nordrhein-Westfalen: Seit 1. Januar 2013 gilt deshalb im Freistaat die Rauchmelderpflicht, NRW zog am 1. April nach. Neubauten müssen ab sofort mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Für Bestandsbauten gelten Übergangsfristen: NRW hat dafür bis Ende 2016 Zeit, Bayern ein Jahr mehr. Bis dahin haben Haus- und Wohnungseigentümer Zeit, nachzurüsten.


Von den sechzehn Bundesländern schreiben inzwischen zwölf verbindlich die Ausstattung von Neubauten mit Rauchmeldern vor – nur Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Sachsen haben noch keine gesetzliche Regelung. Das sollte sich bald ändern: Rauchmelder können Leben retten, vor allem bei Bränden in der Nacht. Denn dann schläft auch der Geruchssinn, sodass die gefährlichen Brandgase nicht bemerkt werden.

 

70 Prozent aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht. In Deutschland waren das laut statistischem Bundesamt im Jahr 2010 rund 400 Menschen. Der giftige Rauch kann bereits nach zehn Atemzügen zum Tod führen. Rauchmelder könnten dies verhindern, denn ihr durchdringendes akustisches Signal weckt Bewohner auch aus dem tiefsten Schlaf und verschafft ihnen genügend Zeit, sich und alle Angehörigen in Sicherheit zu bringen.

 

Nicht nur Fahrlässigkeit ist Auslöser der jährlich etwa 200.000 Brände. Sehr oft liegt die Ursache in technischen Defekten, wie zum Beispiel Kurzschlüssen, Schwel- oder Kabelbränden an Fernsehern, Kühlschränken oder Wäschetrocknern.

Rauchmelder installieren", so Alexander von Schweinitz, der als Leiter des Geschäftsbereichs Final Installation & Distribution für den Vertrieb von Produkten der Marke Merten by Schneider Electric verantwortlich ist. „Die Geräte kosten vergleichsweise wenig Geld, sind leicht zu installieren und retten Leben."

 

Es gibt einige Punkte, an denen sich Käufer bei der Auswahl eines Rauchmelders orientieren können: Der Rauchmelder sollte das CE-Zeichen aufweisen -  es besagt, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Noch wichtiger aber ist das Logo von VdS und Kriwan: Die beiden notifizierten Prüfinstitute unterziehen die Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen. Bestehen die Produkte den Test, werden sie mit einer Prüfnummer und dem Logo der Prüfinstitute versehen. Die Argus Rauchmelder von Merten bieten maximale Sicherheit durch Erfüllung der VdS-Prüfkriterien und der Bauprodukte-Richtlinien 89/106/EWG. Sie werden nach dem weltweit höchsten Industriestandard ISO 9001:2000 hergestellt und sind zertifiziert nach EN 14604. Hausbesitzer sollten zudem auf den richtigen Installationsort achten: Laut Anwendungsnorm DIN 14767 muss jeweils in Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in Fluchtwegen mindestens ein Gerät angebracht werden.

 

Um einen häufigen Batterieaustausch zu vermeiden und somit den Komfort zu erhöhen, empfehlen sich Geräte mit einer möglichst langen Lebensdauer der Batterie: Merten bietet beispielsweise die Argus Rauchmelder Basic mit drei Jahren Batterie-Lebensdauer an sowie die Argus Rauchmelder Basic Longlife mit zehn Jahren Batterie-Lebensdauer. Maximale Sicherheit bieten Geräte, die sich wie der Argus Rauchmelder Connect über die störsichere Frequenz von 868 MHz miteinander vernetzen lassen. Denn so ist gewährleistet, dass bei einem Brand im Keller alle Rauchmelder im Haus gleichzeitig Alarm schlagen.

 

 


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