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Der Runde Schalter

14. Juni 2007

Das Eckige wird zum Runden: Der Merten Lichtschalter von Konstantin Grcic

„Warum müssen Lichtschalter eckig sein? Muss man diesem in den 1960er Jahren entstandenen Systemgedanken immer Rechnung tragen?“ Diesen und weiteren Fragen ging 2005 Konstantin Grcic im Rahmen eines Merten-Workshops am Unternehmensstandort in Wiehl nach. Und kam zu dem Ergebnis: Ein „runder“ Ausbruch aus dem „eckigen“ System ermöglicht die formale Kennzeichnung einer Funktion, denn eckig wird bei dem bekannten deutschen Designer ab sofort mit „Steckdose/Strom“ belegt – und rund mit „Schalten“.

Die Archetypisierung der Schaltsysteme durch Konstantin Grcic war Teil der Thematik eines umfassenden Designgipfeltreffens, an dem u.a. auch Reed Kram, Max Ratjen und Jürgen Mayer H. ihren Gedanken zum Thema Schalten freien Lauf ließen. Die Ergebnisse wurden im April 2006 anlässlich der Luminale im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt in der Ausstellung „Switch – von der Kultur des Schaltens“ gezeigt. Als erste Umsetzung dieser intensiven Zusammenarbeit mit namhaften Designern kann nun erstmalig der „Runde Schalter“ von Konstantin Grcic zum „The Design Annual“ in Serienreife vorgestellt werden.

Der „Runde Schalter“ ordnet sich in die Schalterserie System M ein und wird als Komplettgerät in der Ausführung polarweiss glänzend geliefert. Erhältlich ist der Designentwurf von Konstantin Grcic ab September 2007 im Elektrofachhandel.


Mit dem „Runden Schalter“ führt Merten nicht nur konsequent seine Designstrategie fort, sondern gestattet den Blick über den Tellerrand hinaus: Gewohnheiten und Normen werden von Konstantin Grcic in Frage gestellt und durchbrochen – denn nur so kann Designinnovation entstehen.


Konstantin Grcic, der nach seinem Studium am Royal College of Art in London und ersten Erfahrungen im Büro von Jasper Morrison 1991 sein eigenes Büro in München gründete, gehört zu den Stars der internationalen Designwelt. Sein minimalistischer und hintergründiger Gestaltungsstil brachte ihm zahlreiche Preise ein, 2007 wurde er zum „Designer des Jahres“ der Zeitschrift „Architektur & Wohnen“ gekürt. Seine Leuchte „Mayday“ ist seit 1999 Bestandteil der Sammlung des Museum of Modern Art in New York.  

 

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